Kampagnen
Rauchstopp mit der “Gesundheit ist grenzenlos - Rauchfrei zu Ramadan”-Kampagne
Die Kampagne “Rauchfrei zu Ramadan”wendet sich an die in Deutschland lebenden Migranten. Mit professioneller Unterstützung eines Arztes ist es leichter, sich vom Rauchen zu befreien.
Experten weisen darauf hin, dass unter den Deutschen nur 29,9 Prozent rauchen, die Quote bei den türkisch-stämmigen Migranten der zweiten Generation hingegen bei 37,6 Prozent liegt.

Mit dem Leitgedanken “Gesundheit ist grenzenlos” möchte das Gesundheitsunternehmen Pfizer gemeinsam mit Vertretern aus Medizin, Kultur, Politik und Wirtschaft in vielen Städten dazu einen Beitrag leisten. Ziel ist es, Möglichkeiten und Strukturen zu schaffen, die die Gesundheit vor Ort nachhaltig verbessern.
Durch die Initiative von Pfizer engagieren sich in Berlin das Bezirksamt Neukölln, die BKK vor Ort, die Gesellschaft für interkulturelle gesundheitliche Aufklärung e.V. (GIGA), die Türkisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer e.V. (TD-IHK) und die TEMA-Stiftung für den Naturschutz gemeinsam für die“Rauchfrei zu Ramadan”- Kampagne. Sie werben für die Idee, noch vor Ramadan mit ärztlicher Begleitung das Rauchen aufzugeben. Plakate und Informationsbroschüren in Arztpraxen und Wartezimmern verdeutlichen die Nachteile des Rauchens. Die Raucher werden auf die professionelle ärztliche Unterstützung hingewiesen und zum Rauchstopp motiviert.
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Der Berliner Arzt Dr. Rainer Gebhardt, Pneumologe im Atemwegszentrum Berlin Neukölln, weist nach den vorliegenden Studien darauf hin, dass während die Anzahl der Raucher unter den Deutschen bei rund 29,9 Prozent liegt, dieser Prozentsatz in der zweiten Generation der türkischstämmigen Migranten 37,6 Prozent beträgt. Rauchen ist einer der stärksten Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall, COPD und weitere Erkrankungen wie Krebs. Laut Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg ist der Raucheranteil u.a. in Neukölln und leider auch die Inzidenzrate tabakassoziierter Krebserkrankungen am größten. Dr. Dr. Rainer Gebhardt fügt zu, dass der Fastenmonat Ramadan eine optimale Zeit ist, um in ein rauchfreies Leben zu starten. Die Entscheidung für den Rauchstopp muss jeder Raucher selbst treffen und daran glauben, dass er es schafft. Die Erfolgsquote bei denjenigen, die es ohne Hilfe versuchen, liegt allerdings nur bei 3 bis 5 Prozent. Wer sich das Rauchen abgewöhnen möchte, sollte sich deshalb professionelle Unterstützung vom Arzt holen, denn nur so steigt auch die Erfolgschance. Dies wird auch von bisher durchgeführten Forschungen bestätigt. Migranten, die vor Ramadanbeginn aufhören wollen zu rauchen, sollten ihren Hausarzt um Hilfe zu bitten. Das ist der wichtigste Schritt, Freunde und Familie vom Passivrauchen zu befreien, und um für sich selbst ein neues rauchfreies Leben zu schaffen.

