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AK Automobil- und Zulieferindustrie

18.03.2010/KÖLN -  „Ausblick 2010“ - Sitzung des TD-IHK Arbeitskreises Automobil- und Autozuliefererindustrie

 
Ziel ist die Produktion von 2 Millionen Fahrzeugen und ein Exportvolumen von 50 Milliarden Dollar - Führende Firmen aus der deutschen Automobilhersteller- und Zuliefererbranche trafen am 18. März in Köln bei der AK Automobil- und Zulieferindustrie Sitzung zusammen.

Ahmet Yilmaz, der Leiter des Arbeitskreises und Inhaber der extim GmbH, wies in seiner Rede darauf hin, dass in den folgenden zwei Jahren im Bereich der Automobilhersteller- und Zuliefererbranche, die Beseitigung der Auswirkungen der Wirtschaftskrise und die Rentabilität in der Produktion im Vordergrund stehen müssen. Unter zehn Oberpunkten wurden die Probleme der Haupt- und Nebengewerben thematisiert. Diesbezüglich wurde festgestellt, dass im vergangenen Jahr weltweit die Verkaufszahlen für Pkws um 4%, und die der wirtschaftlich genutzten Fahrzeuge um 1% gesunken sind, was jedoch in vielen Fällen auf die Unterstützung (Abwrackprämie, Steuersenkung) der Regierungspolitik zurückzuführen sei. Zudem wurde auch das wachsende Potential von China, Indien und Brasilien in diesen Brachen erörtert. Es wurde außerdem festgehalten, dass das Engagement in diesen Ländern gesteigert werden müsse und darüber diskutiert, in welcher Weise eine Zusammenarbeit zustande kommen könnte.

Trotz der sinkenden Zahlen in den Bereichen Produktion und Export im Jahre 2009, sei zu Beginn des Jahres eine rasche Erholung zu vermerken. Die in der Türkei tätigen Automobilhersteller planen in dem Zeitraum der nächsten 2 Jahre eine Investition in Höhe von ungefähr 1 Milliarde Dollar, wovon 500 Millionen bereits in diesem Jahr erfolgen wird.
 
In der Versammlung wurden die Ziele der Türkei für das Jahr 2015 erneut festgehalten, zu denen unter anderem die Produktion von 2 Millionen Fahrzeugen, ein Exportvolumen von 50 Milliarden Dollar und die Schaffung von 600.000 neuer Arbeitsplätze gehören, so Ahmet Yilmaz. Es wurde dabei betont, dass eine Zusammenarbeit der Haupt- und Nebengewerben unabdingbare Voraussetzung für das Erreichen jener Ziele sei und diese intensiviert werden müssen.

Die deutschen Firmen unter den Teilnehmern haben angegeben ihre Aktivitäten in der Türkei auch weiterhin voranzutreiben, und die Bedeutung der Türkei als aktiver und attraktiver Markt für den Europäischen Raum erneut unterstrichen.

Geschäftsführer des Frankfurter Messeunternehmens in der Türkei Aleksander Medjedovic betonte in seiner Rede, dass die türkischen Firmen eine erfolgreiche Linie präsentieren und in Zeiten der Krise den Außenhandel weiterhin vorantreiben müssen.

Die TD-IHK AK Sitzungen werden auch in diesem Jahr in verschiedenen Städten abgehalten. Als nächster Sitzungsort wurde Berlin vorgesehen.
 
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