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Meldungen: EU-Türkei Warenverkehr

Wer Waren in die Türkei exportiert oder in die EU importiert, kommt mit dem Zoll in Berührung. Die Vorschriften sind zahlreich und kompliziert. Hier finden Sie aktuelle Meldungen zum Thema EU-Türkei-Zollbestimmungen.

> Bei Problemen bei der Einfuhr von Waren in die Türkei helfen unsere Zollexperten Ihnen gerne weiter.

 

 

NEWS

31.05.2019 – Abschaffung der “Exporter´s Declaration”

Das türkische Staatssekretariat für Außenhandel hat am 24. Mai 2019 die sofortige Aufhebung der Verordnung 2017/4 (Verordnung Zusatzzoll) und die Aufhebung der Verordnung 2017/10926 (Verordnung Ausgleichssteuern) bekannt gegeben. Mit der Aufhebung der VO 2017/4 ist die „Exporteurs-Erklärung“ als Nachweis des Warenursprungs „EU“ bzw. „TR“ zusätzlich zur A.TR nicht länger möglich.
Bei sog. “Risikowaren” behält sich die türkische Zollverwaltung vor, neben der A.TR., auch ein nichtpräferenzielles Ursprungszeugnis zu verlangen. In der Praxis ist aktuell die vermehrte Forderung nach einem nichtpräferenziellen Ursprungszeugnis bei der Einfuhr zu beobachten.
Quelle: DIHK
 

03.04.2019 – Produktsicherheitsverordnungen 2019

Bonn (GTAI) - Die Produktsicherheitsverordnungen für das Jahr 2019 wurden im türkischen Amtsblatt am 30.12.2018 veröffentlicht.
Es handelt sich um 22 Einzelverordnungen, die jeweils für bestimmte Produktgruppen gelten. Betroffen sind unter anderem Waren, für die besondere technische Standards gelten, wie Calciumcarbide, Feuerschutzmittel, bestimmte Baumwollgarne, Eisen- und Stahlerzeugnisse, Maschinen und Apparate, Kfz-Teile und Zubehör sowie Einwegfeuerzeuge (Verordnung Nr. 1). Abfallstoffe (VO Nr. 3), Waren, die nur mit Erlaubnis des Gesundheitsministeriums eingeführt werden dürfen (VO Nr. 4), Lebens- und Futtermittel (VO Nr. 5), Chemikalien (VO Nr. 6), Feste Brennstoffe (VO Nr. 7), Funk- und Telekommunikationstechnik (VO Nr. 8), Waren, die der CE-Kennzeichnungspflicht unterliegen (VO Nr. 9), Spielwaren (VO Nr. 10), persönliche Schutzausrüstung (VO Nr. 11), Verbrauchs- und Konsumgüter, Hygieneartikel (VO Nr. 12), Baustoffe (VO Nr. 14), Batterien und Akkumulatoren (VO Nr. 15), Medizinprodukte (VO Nr. 16), Alkoholika und Tabakwaren (VO Nr. 19), Arzneimittel, Impfstoffe und Wasser (VO Nr. 20), Landwirtschaftliche Erzeugnisse (Ein- und Ausfuhr) (VO Nr. 21), Bestimmungen über die Risikoeinstufung von Unternehmen, die Waren ein- und ausführen, die diesen Bestimmungen unterliegen (VO N r. 22), Metalle und Schrott (VO Nr. 23), sowie Kfz-Teile (Verordnung Nr. 25).
Straf- und Bußgeldbestimmungen sind in Verordnung Nr. 13 geregelt. VO Nr. 22 regelt die risikobasierte Kontrolle türkischer Exporteure.
Details zu den einzelnen Verordnungen hat die GTAI in einer tabelle zusammengestellt.
 

16.08.2018 - Rückwirkende Erhöhung von Zollsätzen auf US-Ware

Die Türkei erhebt rückwirkend zum 21.6.2018 Sonderzölle auf Waren mit Ursprung in den USA. Betroffen sind Nüsse (10%), Reis (25%), Sirupe zum Herstellen von Getränken (10%), Branntwein (70%), Rohtabak (30%), Steinkohle und Koks (5%), Petrolkoks (4%), Schminkmittel (30%), PVC in Rohformen (25%), Polyamid in Primärformen (5%), bestimmte Waren aus Kunststoffen (30%), Brennholz und Pellets (5%), Papier, Kraftpapier und Pappen (10%), bestrichene Papiere (25%), Kabel aus Zelluloseacetat (30%), bestimmte Stahlwaren (30%), Kreiselpumpen und bestimmte Maschinen (10%), Pkw (60%) und bestimmte Röntgengeräte (5%).MO.
 

17.07.2018 - Warenverkehr mit der Türkei - fehlende Unterschriften in Warenverkehrsbescheinigungen

Die Türkei verwendet seit mehreren Wochen ein neues elektronisches Verfahren zur Beantragung und Ausstellung von Warenverkehrsbescheinigungen A.TR, EUR. 1 und EUR-MED, bei dem systembedingt die Bescheinigungen nicht mehr durch eine Person der ausstellenden türkischen Zollbehörde unterzeichnet werden. Die Europäische Kommission hat im Einvernehmen mit den Mitgliedstaaten der EU festgestellt, dass derartige Bescheinigungen für eine beantragte Präferenzbehandlung nicht anerkannt werden können. Unternehmen können für eine Wareneinfuhr aus der Türkei nur dann eine Präferenzbehandlung beantragen, wenn die in der Türkei ausgestellte Warenverkehrsbescheinigung die erforderlichen Unterschriften der Zollbehörde und des Ausführers tragen.

 

15.08.2018 - Erhöhung Zollsätze auf Ursprungswaren USA

Die Türkei hat eine ganze Reihe von Waren mit Ursprung USA mit erhöhten Zollsätzen belegt. Unter den betroffenen Produkten befinden sich u.a. Pkw, Alkoholika, Tabakwaren, Kosmetika, Reis und Kohle.

 

26.06.2018 - Sonderzölle auf Waren mit Ursprung USA

Bonn (GTAI) – Die Türkei erhebt rückwirkend zum 21.6.2018 Sonderzölle auf Waren mit Ursprung in den USA. Betroffen sind Nüsse (10%), Reis (25%), Sirupe zum Herstellen von Getränken (10%), Branntwein (70%), Rohtabak (30%), Steinkohle und Koks (5%), Petrolkoks (4%), Schminkmittel (30%), PVC in Rohformen (25%), Polyamid in Primärformen (5%), bestimmte Waren aus Kunststoffen (30%), Brennholz und Pellets (5%), Papier, Kraftpapier und Pappen (10%), bestrichene Papiere (25%), Kabel aus Zelluloseacetat (30%), bestimmte Stahlwaren (30%), Kreiselpumpen und bestimmte Maschinen (10%), Pkw (60%) und bestimmte Röntgengeräte (5%).MO. Quelle und Details: Erlass Nr. 2018/11973 veröffentlicht im türkischen Amtsblatt vom 25.6.2018. 
Quelle: Germany Trade & Invest
 

29.03.2018 - Schutzzölle auf bestimmte Waren

Bonn (GTAI) - Die Türkei hat Schutzzölle auf bestimmte Waren, darunter Paracetamol, Sperrhölzer, Schneidwaren, Schweißdraht, Armaturen und Ventile, Wechselstrommotoren, Einachsschlepper, Teile für Kfz-Lenkungen, medizinische Spritzen sowie Pinsel und Vakuumisolierbehälter erlassen. Details ergeben sich aus der Tabelle im Anhang zu Erlass Nr. 2018/11481 des türkischen Wirtschaftsministeriums. Die Zölle gelten nur für Länder, mit denen die Türkei weder eine Zollunion noch ein Freihandelsabkommen unterhält (Spalten 5 bis 8). Waren mit Ursprung in der EU, EFTA, der Euro-Med-Gruppe, Südkorea Malaysia und Singapur (Spalten 1 bis 4) sind also nicht betroffen. Damit diese Waren ohne Erhebung von Schutzzöllen eingeführt werden können, ist ein Ursprungszeugnis erforderlich.
Quelle: Germany Trade & Invest
 

14.02.2018 - Schutzzölle auf Zahnbürsten

Bonn (GTAI) - Die Türkei erhebt seit 03.02.2018 Schutzzölle auf Zahnbürsten. Betroffen sind auch Einfuhren mit Ursprung in der EU. Ausgenommen sind lediglich Einfuhren mit Ursprung in Entwicklungsländern. Die Schutzzölle gelten zunächst für drei Jahre und betragen im ersten Jahr 0,23 US$, danach 0,22 US$ und im dritten Jahr 0,21 US$.Quelle: Germany Trade & Invest

 

 

 

 

 

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